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Nairobi: Tipps & Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt von Kenia

by Marie

Nairobi ist eine turbulente Stadt. Die Hauptstadt von Kenia mit knapp 4,4 Millionen Einwohnern ist voller Kontraste. Schillernde Malls, internationale Restaurants, eine lebendige Partyszene und der größte Slum Afrikas befinden sich in der Metropole. Die Stadt bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und einzigartigen Orten.

Berühmt ist Nairobi außerdem für den Nairobi Nationalpark, wo man Giraffen, Zebras und sogar Löwen direkt in der Stadt beobachten kann.

Außerdem trägt die afrikanische Stadt den Beinamen Nairobbery, denn so einige wurden hier bereits um ihre Habseligkeiten erleichtert.

Für die meisten ist Nairobi der Ankunftsort bei einer Reise durch Kenia und viele zieht es direkt weiter in die Nationalparks oder an die Küste.

Ich selbst habe, da ich Kenia hauptsächlich für eine Forschungsreise besuchte, recht viel Zeit in Nairobi verbracht und einige wirklich coole Ecken kennengelernt, Freu dich in diesem Reisebericht also auf praktische Reisetipps, die schönsten Sehenswürdigkeiten sowie echte Geheimtipps für Nairobi.


Sehenswürdigkeiten in Nairobi

Nairobi hat ein paar wirklich coole Sehenswürdigkeiten zu bieten. Einige stelle ich dir hier vor. Wenn du unterwegs bist solltest du immer einen Ausweis dabei haben, denn oftmals wird dieser am Eingang kontrolliert. Ein Personalausweis reicht nach meiner Erfahrung und du musst nicht deinen Reisepass mitschleppen.

Beachte auch, dass einige der Attraktionen keine Bargeldzahlung akzeptieren und du entweder mit Kreditkarte oder M-Pesa bezahlen musst und andere wiederum nur Zahlungen in bar annehmen. Dies habe ich dir aber bei den meisten Attraktionen dazugeschrieben. Starten wir also mit den Highlights in Nairobi.


Nairobi National Park

Der Nairobi National Park ist weltweit einzigartig, denn er liegt unweit vom Stadtzentrum, nur sieben Kilometer vom CBD entfernt, und bietet eine verrückte Kulisse. Du kannst hier Giraffen, Nashörner, Löwen und Büffel vor der Skyline von Nairobi grasen sehen.

Der Nairobi-Nationalpark ist zudem einer der besten Parks in Kenia, um Nashörner zu sehen. Einzig Elefanten gibt es nicht frei im Park. Auch ist der Nairobi National Park eine gute Alternative für eine günstigere Safari, denn der Eintritt ist im Vergleich zu anderen Parks niedriger.

Beachte, dass du nicht in bar bezahlen kannst, sondern nur per Kreditkarte oder M-Pesa und einen Ausweis brauchst. Der Eintritt für Touristen beträgt 43 USD. Dazu kommt noch eine Gebühr für den Transport. Wir haben den Park mit einem Kontakt meines Kollegen besucht, der uns rumgefahren hat. Dafür haben wir nochmals 10.000 KES (etwa 86 Euro) bezahlt.

Wenn du kein eigenes Auto hast, dann kannst du entweder am Parkeingang eines anheuern oder dich einer Tour anschließen. Dabei gilt: je besser das Auto, umso mehr wirst du sehen können, da die Minibusse beispielsweise nicht alle Straßen passieren können. Der Besuch des Parks lohnt sich meiner Meinung nach sehr, insbesondere dann, wenn man sonst keinen der großen Parks besuchen kann oder mit kleinerem Budget reist.


Giraffe Center

Im Giraffe Center kann man mit Giraffen, insbesondere der vom aussterbenbedrohten Rothschildgiraffe, auf Tuchfühlung gehen. Alles eingenommene Geld kommt der Erhaltung der Giraffen zu gute.

Der Eintritt ist mit 1.500 Kenia-Schillings (etwa 14 Euro) recht günstig im Vergleich. Das Giraffe Center ist von 9-17 Uhr täglich geöffnet und man kann Touren unternehmen und die Giraffen sogar füttern.


Giraffe Manor

Wer auf Instagram unterwegs ist, wird bestimmt schon einmal ein Bild des Giraffe Manor gesehen haben. Das Boutique-Hotel im Süden von Nairobi ist in einem alten Kolonialhaus untergebracht, wo Giraffen auf dem Gelände frei herumlaufen und ihren Kopf gerne mal zum Frühstück hineinstecken. Das Hotel ist einzigartig und luxuriös und die preise dementsprechend hoch. Das günstigste Zimmer kostet 2020 875 USD pro Person und Nacht. Hier gibt es mehr Infos über dieses einzigartige Luxushotel.


David Sheldrick Wildlife Trust: Elephant Orphanage

Der David Sheldrick Wildlife Trust wird auch das Elefanten Waisenhaus genannt. Hier werden Elefantenbabies aufgepeppelt, um danach wieder in die Wildniss entlassen zu werden. Das Waisenhaus hat täglich nur eine Stunde geöffnet und zwar von 11 – 12 Uhr. Daher kann es dann auch recht voll werden.

Bei einem Besuch kann man die Elefantenbabies bei der Fütterung und beim Spielen beobachten. Der Eintritt ist mit 500 kenianischen Shillings (etwa 4,30 Euro) recht günstig. Hier kann man den Eintritt übrigens nur in bar bezahlen.


Karen Blixen Museum

Zu einem der bekanntesten Museen in Nairobi zählt das Karen Blixen Museum, das sich im ehemaligen Wohnhaus der dänischen Schriftstellerin befindet. Das Leben von Karen Blixen wurde im Film Jenseits von Afrika thematisiert, der teilweise auch auf dem Gelände des heutigen Museums gefilmt wurde.

Im Haus kann man eintauchen in die Zeit als Karen Blixen in Kenia lebte, ihre Möbelstücke und Fotografien bestaunen. Das Museum liegt eher südlich im Stadtteil Karen und ein Besuch kann gut mit einem Besuch des Giraffe Centers oder des Elefantenwaisenhaus kombiniert werden. Das Museum ist täglich von 9:30 bis 18:30 geöffnet und der Eintritt beträgt 1.200 KSH (etwa 10,30 Euro).


Nairobi National Museum

Informatives Museum über Kenia, die Geschichte, Kultur und Kolonialvergangenheit und Flora und Fauna in Kenia. Das Nairobi National Museum befindet sich in einem netten Park und man kann direkt auch den Schlangenpark besuchen, der aber allerdings laut Bewertungen im Internet ein eher trauriges Bild abgibt und nochmals extra Eintritt kostet. Der Eintritt in das Museum beträgt 1.200 KSH (etwa 10,30 Euro).


Nairobi Gallery

Im Herzen des Zentrums befindet sich die Nairobi Gallery in einem Gebäude von 1913. Im Inneren befinden sich wechselnde Ausstellungen zu Kunst und Kultur in Kenia. Das Gebäude und auch die Ausstellung sind sehr sehenswert, allerdings ist der Eintrittspreis mit 1.000 KSH (etwa 8,60 Euro) für die Größe des Museums recht hoch.

Insider Tipp: Im Innenhof befindet sich das Pointzero Coffee. Hier kann man, auch ohne Eintritt für das Museum zu zahlen, leckeren Kaffee trinken oder einen kleinen Snack zu essen und der Hektik der Innenstadt entfliehen. Perfekt, um bei einer Stadterkundung kurz durchzuatmen.


Die beste Aussicht auf Nairobi das KICC

Vom Kenyatta International Convention Center hat man die beste Aussicht auf die Stadt. Das Center steht mitten im Zentrum und von oben kann man die wichtigsten Gebäude und das Ausmaß der Stadt erst erkennen.

Bringe unbedingt deinen Ausweis mit (Personalausweis ist ausreichend), denn sonst kommst du nicht rein. Der Eintritt beträgt 500 KES (etwa 4,30 Euro) für Ausländer. Ich erhielt einen Studierendenrabatt, der nette Mann am Schalter hatte zufällig meinen deutschen Studierendenausweis erspäht, und musste nur 300 KES (etwa 2,60 Euro) zahlen.

Man fährt auf das KICC mit dem Auszug und muss dann noch etwa zwei Etagen zu Fuß gehen. Begleitet wird man von jemandem aus dem Militär, der einem auch einige Dinge zum Turm und zu den Gebäuden, die man sehen kann, erklärt.


Karura Forest

Wer Lust hat auf ein bisschen Natur mitten in der Stadt, der sollte zum Karura Forest. Im Wald gibt es Wanderwege und ein paar Routen sowie das schöne River Café. Der Eintritt beträgt 600 KES (etwa 5,20 Euro) für Erwachsene Touristen.

Zu den größten Attraktionen im Wald zählen die Karura Waterfalls, die ganz nett sind, aber nicht unglaublich beeindruckend und die Mau Mau Caves in welchen sich die Unabhängigkeitskämpfer versteckt haben. Ebenfalls lohnt sich ein Abstecher zum Lily Lake.

Beachte, dass man keine Plastikflaschen oder Plastikverpackungen mit in den Park nehmen darf. Am Eingang werden Kontrollen gemacht. Nimm daher eine wiederbefüllbare Flasche mit und Snacks in Tupperdosen.


Kibera

Kibera galt lange als größter Slum in Afrika mit Einwohnerzahlen zwischen 1 Millionen und 2 Millionen. Im offiziellen Census sind die Einwohnerzahlen mit etwa 170.000 Menschen um einiges niedriger. Wie viele Menschen wirklich in Kibera wohnen, ist also schwer zu sagen.

Ich selbst habe Kibera nicht besucht, jedoch gehört für viele der Besuch des Slums bei einer Reise nach Nairobi dazu. Wenn du Kibera besuchen möchtest, dann gehe am besten mit jemand ortskundigen hin oder im Rahmen einer Tour. Bei der Auswahl der Tour solltest du auf deren Nachhaltigkeit achten und darauf, wo die Wertschöpfung stattfindet.


Lake Naivasha

Von Nairobi zum Lake Naivasha sind es etwa 110 Kilometer und die Fahrt dauert 2-3 Stunden. Wer es nicht schafft einen Abstecher zum unglaublich schönen See zu unternehmen, der kann von Nairobi aus eine Tour organisieren oder auf eigene Faust per Bus oder Matatu zum Naivashasee gelangen. Highlights sind der Naivasha Nationalpark oder der Hells Gate Nationalpark mit dem Olkaria Spa. Ich selbst habe Naivasha im Rahmen eines Tagesausflugs von Nakuru aus besucht.


Übernachten in Nairobi: Tipps für Unterkünfte

Nairobi ist recht teuer was Unterkünfte angeht. Wir haben in einem Homestay geschlafen. Über Airbnb gibt es viele Unterkünfte, aber es gibt aber auch eine große Auswahl an Hotels und Hostels.

Zu schönen und etwas ruhigeren und sicheren Stadtteilen gehören Westlands, Kilimani und Lavington, wo ich gewohnt habe. Der CBD kann recht wuselig sein und ist nachts nicht unbedingt der sicherste Teil der Stadt. In den letzten Jahren wurde es dort jedoch wieder nachts etwas belebter und einige coole Bars haben im CBD eröffnet.

Ein paar Tipps für schöne und lohnenswerte Unterkünfte haben wir dir hier gesammelt:


Unterkünfte im Stadtteil Kilimani

  • Restead Stay Apartments*: Apartments oder geräumige Zimmer zu einem unschlagbaren Preis in Kilimani. In Laufweite sind einige der leckersten Restaurants.
  • Salmiya Place*: In Kilimani an der Grenze zu Lavington befindet sich das liebevoll und pompös eingerichtete Gästehaus. Sehr gutes Frühstück ist im sehr fairen Preis innbegriffen.
  • Yaya Towers & Hotels*: Mitten in Kilimani liegt das perfekt ausgestattete Hotel mit geräumigen Zimmern, hervorragendem Service sowie Pool und Tennisplatz zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Unterkünfte im Stadtteil Lavington

  • Mani’s Home away from Home*: Ein richtiges Zuhause am anderen Ende der ist dieses Homestay zu einem unschlagbaren Preis und mit hilfsbereiten und freundlichen Gastgebern.
  • Kandiz Queendom*: Günstige und optimal ausgestattete Zimmer in sehr guter Lage und einer herzlichen Gastgeberin zu einem richtig guten Preis.
  • Lavington Hill House*: Mitten in einem traumhaften Garten steht dieses beeindruckende Herrenhaus. Die Zimmer und das Anwesen sind beeindruckend und man nächtigt familiär in einem Homestay im schönen Lavington.

Unterkünfte im Stadtteil Westlands

  • Lotos Inn & Suites*: Geräumige und saubere Zimmer, beste Lage in Westlands, eine Dachterrasse und ein üppiges Frühstücksbuffet, das man dazubuchen kann. Hier fehlt es einem wirklich an nichts.
  • Villa Rosa Kempinski*: Der Name Kempinsiki steht für Luxus und Qualität. Da bildet auch das Kempinski in Westlands keine Ausnahme. Spa, Pool, Fitnesscenter und unglaublich geschmackvoll gestaltete Zimmer. Auch der Preis ist mit Doppelzimmern für unter 200 Euro für diesen Standard sehr gut.

Restaurants, Bars und Cafés in Nairobi

Nairobi hat eine riesige Auswahl an tollen Restaurants, Bars und Cafés. Besonders ist mir aufgefallen, dass viele Locations einfach riesig sind und einem tropischen Garten gleichen. Perfekt, um sich zu entspannen.

Ich hatte übrigens mit keinem der Restaurants negative Erfahrungen gemacht. Wenn du Lust auf internationales oder frisches Essen hast oder am Laptop arbeiten möchtest, dann ist das Java House oder Artcaffee eine gute Idee. Beide Ketten sind in ganz Kenia recht weit verbreitet, meist in Shopping Centern und bieten eine gute Anlaufstelle, wenn man Lust auf vegetarische Gerichte hat.

Hier kommen einige meiner Lieblinge für kulinarische Hochgenüsse in Nairobi. Manche sind eher local und andere ziemlich hip.


The Arbol

The Arbol war ganz in der Nähe unserer Unterkunft in Lavington und ich konnte nicht widerstehen direkt mehrmals dorthin zu gehen. Das Essen ist einfach sehr lecker und frisch und die Karte ist perfekt, wenn man etwas vegetarisches essen will.

Der Fokus liegt eher auf Salaten, Burgern und asiatischen Gerichten. Wer es gerne etwas schärfer mag, der sollte den Red Snapper in Chilisauce probieren. Einfach mega lecker. Auch die selbstgemachten Säfte und Limos lohnen sich sehr. Hier habe ich auch den besten Dawa (warmes Getränk mit Ingwer und Honig und nach Wahl auch kalt als Cocktail) in ganz Kenia getrunken. Ab und an finden auch kleine Events, wie ein Flohmarkt und Livemusik in dem schön gestalteten Garten statt.


Mama Ashanti

Mama Ashanti ist bekannt für nigerianisches Essen, wie Egusi Soup oder Jollof Rice. Auch das Setting ist sehr angenehm. Man kann wieder in einem hübschen Garten speisen und an manchen Tagen gibt es sogar Livemusik. Ich habe während meiner Zeit in Nairobi neben Mama Ashanti auch das nigerianische Restaurant MamaDaddys ausprobiert und fande das Essen und das Ambiente im Mama Ashanti netter.


Mama Oliech

Du liebst Fisch? Dann solltest du zu Mama Oliech gehen. Das Restaurant ist berühmt für seine leckeren Fischgerichte. Insbesondere Tilapia kommt hier auf den Tisch und es schmeckt wirklich lecker. Gegessen wird übrigens mit den Händen und das ist bei einem ganzen Fisch um einiges einfacher, als diesen mit Besteck zu zerkleinern. Auch der Preis für den leckeren Schmaus bei Mama Oliech ist hervorragend.


Ambo Gardens

Ambo Gardens bietet typisch kenianisches Essen an und eignet sich besonders für Gruppen, den man kann Fleisch nach Gramm beziehungsweise Kilo bestellen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut, der Service freundlich und man sitzt wie in einem kleinen tropischen Garten. Es gibt sogar auch ein paar vegetarische Gerichte auf der Karte.


Kengele’s Lavington Green

Eine hippe Sportsbar ist das Kengele’s Lavington Green im Stadtteil Lavington. Das Essen ist mit Burgern und Chicken Wings nicht wirklickh typisch kenianisch, aber die Stimmung ist gerade am Wochenende ausgelassen und die Location ist ganz hübsch. Auch wird an den zahlreichen Bildschirmen deutscher Fußball gezeigt.


Mercado – Mexican Kitchen and Bar

Ich liebe einfach mexikanisches Essen und musste daher auch das Restaurant Mercado ausprobieren. Und das Essen dort ist wirklich lecker, wenn auch nicht 100% authentisch. Besonders ins Auge sticht das coole Design des Ladens, der schon so einige Preise für das Interior abgeräumt hat sowie die ausgezeichneten und innovativen Cocktails. Auch der Ausblick auf Westend vom Restaurant aus ist nicht zu verachten. Wenn ihr das Restaurant besuchen wollt, erreicht ihr es über die daran anschließende Mall auf Stockwerk T.


Roadhouse Grill

Für das beste Nama Choma der Stadt solltest du zu Roadhouse Grill in der David Pritt Street gehen. Mein Tipp: Unbedingt vorher anrufen und schon mal eine Bestellung aufgeben sowie einen Tisch reservieren, denn das Nama Choma (gegrilltes Fleisch) wird frisch zubereitet und es kann recht lange dauern bis man sein Essen bekommt. Man bestellt in Kilo- beziehungsweise Grammangaben und kann auch den Teil des Tieres angeben, den man essen will.

Wir aßen in der Gruppe Stücke aus dem Bein der Ziege, die hervorragend waren. Dazu kann man Beilagen bestellen, wie Ugali, Kachumbari (Tomaten-Zwiebel-Koriander-Salat) oder Ofenkartoffeln. Das Restaurant ist bei Einheimischen sehr beliebt und abends und am Wochenende kommt sogar ein bisschen Partystimmung dort auf.


Mehr Tipps für Restaurants

Im Vorfeld meiner Reise nach Kenia habe ich so viele wunderschöne und spannende Restaurants in Nairobi gefunden, die ich leider nicht alle besuchen konnte, aber bei meinem nächsten Besuch auf jeden Fall auschecken werde. Hier kommt noch eine kleine Übersicht. Falls du eines davon besuchst, verrate mir gerne, wie es war.

  • The Carnivore: Eines der bekanntesten Restaurants in Nairobi, um exotische Fleischsorten zu probieren. Das Essen soll sehr gut sein, allerdings ist es nicht ganz günstig.
  • Habesha: Ethiopisches Restaurant
  • Connect Coffee Roasters: Sehr guter Kaffee und kleine Snacks in hippem Ambiente.
  • Bao Box: Socializen steht im Bao Box im Fokus. Hier kann man Brettspiele spielen, i stylischen Ambiente entspannen und Snacks naschen.
  • Nyama Mama Delta: Essen wie bei Mama in extra stylischem Ambiente. Spezialität sind Stews, Chapati-Wraps und Curries.
  • Urban Eatery: Cooler Ort, um abzuhängen mit sehr gutem Essen und einem Mix aus Klassikern rund um den Globus.
  • Le Grenier à Pain: Französische Bäckerei mit kleinen Häppchen zum dort essen.
  • About Thyme: In einem tropischen Garten in Westlands mit einem sehr leckeren Menü und vielen vegetarischen Optionen.
  • Mama Rocks Gourmet Burgers: Hier soll es die besten Burger der Stadt geben. Ein Foodtruck ist auch auf dem Gelände von The Alchemist.
  • Boho Eatery: Zwischen Giraffe Center und Elephant Orphanage. Wunderschönes Ambiente und das Essen klingt gesund, frisch und sehr lecker. Es gibt auch einige vegan Optionen.
  • Tin Roof Café: Salate, Sandwiches, Burger und mehr sowie viele vegetarische und vegan Optionen im Stadtteil Karen.
  • Wasp & Sprout: Typisches Essen für ein Café in sehr hippen Ambiente. Man kann gleichzeitig Dekoration und Möbel shoppen.
  • Sushi Soo: Sehr gutes Sushi mit vielen gratis Extras.

Ausgehen in Nairobi

Nairobi ist die beste Stadt zum Ausgehen in ganz Kenia und das Nightlife ist mega vielseitig. Überraschenderweise ist der Donnerstag ein echt guter Ausgehtag. Oft sind die Übergänge zwischen Restaurant, Bar und Club fließend. Hier kommen einige meiner Favoriten, die einen Abstecher lohnen und wo man ziemlich sicher ein bisschen Party machen kann.

  • J’s Fresh Bar & Kitchen: Das J’s ist besonders am Donnerstag für seine Livemusik und/oder den DJ beliebt. Man kann dort auch essen, aber wir haben bei unserem Besuch die Tanzfläche bis in die Morgenstunden unsicher gemacht. Man findet einen angenehmen Mix aus Touris und Einheimischen im J’s. Das Ambiente ist halb draußen und sehr stylish und die Preise etwas gehoben.
  • The Alchemist: Eher ein kleiner Komplex mit verschiedenen Bars und Food Trucks und auch ziemlich hipp. Hier finden an den verschiedenen Tagen verschiedene Events statt. Mit dem Alchemist kann man auf jeden Fall nichts falsch machen.
  • K1: Auch das K1 ist ein recht großes zusammengeschustertes Gelände mit verschiedenen alternativen Bars und Restaurants. Man kann einige Zeit damit verbringen das Gelände zu erkunden. Im K1 finden über die Woche verteilt verschiedene Veranstaltungen statt, wie beispielsweise die Movie Night oder Parties und Live Musik.

Shoppen & Souvenirs in Nairobi

Wenn man etwas für seine Reise durch Kenia braucht, dann wird man es in Nairobi finden. Es gibt in der Stadt einfach wahnsinnig viele Malls. Ich habe dir hier ein paar schöne und besondere Läden und ausgesucht, die perfekt geeignet sind, um Souvenirs zu shoppen.


Massai Market

Der bekannteste Ort, um Souvenirs in Nairobi zu kaufen. Hier findest du eine riesige Auswahl und gute Preise. Es darf gehandelt werden. Da es recht voll werden kann, solltest du hier insbesondere auf deine Sachen aufpassen. Der Massai Market findet an verschiedenen Tagen an verschiedenen Orten in der Stadt statt. Ans Faustregel gilt: Die Preise sind meist im City Center günstiger, als bei einem Markt in den schickeren Stadtteilen, wie dem Village Market oder dem Yaya Center. Hier ein kleiner Überblick über die Tage und Orte des Maasai Markts:

  • Dienstag: Westgate Shopping Mall auf dem Parkdeck & Kijabe Street (gegenüber des Norfolk Hotels)
  • Mittwoch: Capital Centre auf Mombasa Road
  • Donnerstag: Nakumatt Junction Mall auf Ngong Road
  • Freitag: Village Market in Gigiri, Limuru Road
  • Samstag: High Court parking lot im Zentrum
  • Sonntag: Yaya Center

Spinners Web

Im Spinners Web findet man auch typische kenianische Souvenirs. Die Preise sind etwas höher, als auf den Massai Märkten, aber dafür ist die Atmosphäre nicht so wuselig und man muss nicht handeln. Das zugehörige Café soll auch sehr gut sein.


Kazuri Beads

Hauptsächlich Glasperlen und Schmuck aus Glasperlen wird hier produziert. Es werden auch Führungen durch die kleine Fabrik angeboten. Fast ausschließlich alleinerziehende Mütter arbeiten bei Kazuri Beads, die man mit einem Einkauf dort auch direkt unterstützen kann.


Transport in Nairobi

Die beste Möglichkeit sich in Nairobi fortzubewegen, ist Uber oder eine vergleichbare App. Wir nutzten meist Bolt (gehört zu Taxify), da die Preise etwas günstiger waren und wir viele Promotionen erhalten haben. Auch besonders in Nairobi und Kenia ist, dass man per Uber auch ein Boda Boda rufen kann. Ein Motorradtaxi. Diese sind meist, wenn man ansonsten alleine im Auto sitzen würde, um einiges günstiger und bei starkem Verkehr in Nairobi auch schneller.

Gezahlt wird entweder bar oder über M-Pesa. Es empfiehlt sich eine kenianische Simkarte zu haben, denn meist rufen die Fahrere einen an, um zu fragen wo sie einen abholen sollen. Auch während der Fahrt fahren viele nicht nach der App und daher ist es gut, wenn du zusätzlich einen Blick per Handy auf die Route hast, bevor ihr orientierungslos in der Stadt rumirrt.

Wie du eine Simkarte in Kenia bekommst und wie das Bezahlsystem M-Pesa genau funktioniert, erkläre ich dir (bald) in meinen Kenia Reisetipps.

Ein anderes Transportmittel sind die Minibusse, Matatus. da wir meist auf dem weg zu Meetings waren und es eilig hatten und es nicht ganz so einfach ist zu wissen, wo die Matatus hinfahren, haben wir innerhalb der Stadt keine Minibusse genutzt. Für den Transport zwischen Städten allerdings schon. Die Fahrweise einiger Matatufahrer ist allerdings mehr als waghalsig und man sollte sich überlegen, ob man auf längeren Strecken (wenn dies möglich ist) nicht lieber einen Reisebus nehmen will oder einen der Premium-Anbieter.

Matatus findet man sogar im Nairobi National Park

Sicherheit und Kriminalität in Nairobi

Nairobi hat einen nicht wirklich guten Ruf was das Thema Sicherheit angeht. Allerdings soll in den letzten Jahren die Kriminalität zurückgegangen sein. Trotzdem solltest du natürlich gerade in Menschenmengen auf deine Wertsachen aufpassen und am besten nur das Nötige mitnehmen.

Nutze am besten Uber oder Bolt und keine Taxis von der Straße. Denn es gibt immer wieder Berichte von Expressentführungen. Nachts ist es auf den Straßen ziemlich ausgestorben und da solltest du nicht unbedingt zu Fuß unterwegs sein. Stadtteile wie Eastleigh (Little Mogadishu) und Pangani sollte man meiden.

Da es in den letzten Jahren immer wieder zu Terroranschlägen in Kenia kam, finden meist starke Sicherheitskontrollen statt. Vor jedem Einkaufszentrum muss man eigentlich immer seine Taschen checken lassen und durch einen Scanner durch.

Bei touristischen Attraktionen muss man meist einen Ausweis vorzeigen. Ich hatte immer meinen Personalausweis dabei und meinen Reisepass in der Unterkunft gelassen, da ich so, falls etwas abhanden kommen sollte, noch meinen Pass für die Ausreise habe.

Ich persönlich habe keine negativen Erfahrungen gemacht und die Kenianer als sehr freundlich und aufgeschlossen erlebt. Als weiße Person bekommt man allerdings schon viel Aufmerksamkeit. Viele wollen dir die Hand schütteln, manche fragen dich nach Geld und einige wollen einfach nur quatschen. Mzungu (Weiße/Weißer) wirst du vermutlich öfter mal zugerufen bekommen. Dies ist aber nicht wirklich negativ gemeint und die meisten Leute wollen dir einfach nur kurz zuwinken oder dich willkommen heißen.


Kosten und Preise – wie teuer ist ein Urlaub in Nairobi?

Nairobi ist kein günstiges Pflaster. Unterkünfte sind hier, im Vergleich zum restlichen Kenia, mit am teuersten und auch die Restaurants sind meist kein Schnapper und teilweise (wenn man in die hippen Restaurants geht) um einiges teurer, als in Deutschland.

Auch die Fortbewegung per Taxi hat so seinen Preis. Bei den Sehenswürdigkeiten habe ich dir ja bereits die Eintrittspreise verraten. Wer ein sehr kleines Budget hat, der kann in Nairobi vergleichsweise günstig eine Safari machen. Je nach Unterkunft musst du für Nairobi jedoch ein Tagesbudget von etwa 50-70 Euro einplanen, wenn du einige der Aktivitäten erleben willst und nicht selbst kochst.


Lohnt sich ein längerer Aufenthalt in Nairobi? Meine Erfahrungen

Ich habe meine Zeit in Nairobi durchaus genossen, denn ich bin meist Fan von großen und lebendigen Städten. Auch die reiche Auswahl an leckeren und wunderschön gestalteten Restaurants und dem lebendigen Nachtleben haben es mir echt angetan.

Es lohnt sich also ein paar Tage am Anfang oder Ende einer Reise in Nairobi einzuplanen, ein paar der Sehenswürdigkeiten abzuklappern und die hervorragende gastronomische Szene auszuchecken.

Den Ruf als Stadt der Diebe kann ich persönlich nicht bestätigen und meiner Meinung nach muss man vor einer Reise nach Nairobi keine Angst haben. Mit unseren Reisetipps bist du nun besten gewappnet für deinen Aufenthalt in Nairobi und kannst dir ein paar spannende und entspannende Tage dort machen.


Mehr Reisetipps für Kenia (und das südliche Afrika)

  • In unseren Reisetipps für Kenia erfährst du (bald) hilfreiche Tipps, wie du deine eigene Backpacking Rundreise planen kannst.
  • Darf es auch abseits der ausgetretenen Pfade sein? Wir stellen dir unsere Highlights in Nakuru und Baringo vor im Rift Valley.
  • Für eine Reise nach Kenia brauchst du ein Visum. Wir verraten dir alles, was du für die Beantragung eines Kenia Visums wissen musst.
  • Lust auf Safari, aber Kenia ist dir zu teuer? Dann wirf mal einen Blick auf Südafrika und den Krüger Nationalpark dort.
  • Eine weitere spannende Hauptstadt im südlichen Afrika ist Maputo, die Hauptstadt von Mosambik. Bei uns findest du dafür spannende Reisetipps.
  • Oder besuche die kleinen Länder Lesotho und eSwatini. Mit unseren Reisetipps bist du dafür bestens gewappnet.

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Zusammenfassung
Nairobi: Tipps und Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt von Kenia
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Nairobi: Tipps und Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt von Kenia
Beschreibung
Kompletter Guide über Nairobi zu: ✓Sehenswürdigkeiten ✓Insidertipps ✓Restaurants & Bars ✓Safari & Nationalparks ✓Sicherheit ✓Unterkünfte & vieles mehr....
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Worldonabudget
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