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Lesotho Sehenswürdigkeiten & alle Tipps für deine Reise

by Marie

Die Sehenswürdigkeiten in Lesotho entführen dich in das schroffe Hochland, zu mystischen Dinosaurierspuren und mächtigen Wasserfällen. Und das Schöne daran: du wirst die meisten dieser Sehenswürdigkeiten ganz für dich alleine haben, denn Lesotho ist alles andere als überlaufen und wird von den meisten Reisenden nur auf der Durchfahrt besucht.

Die kleine Enklave mitten in Südafrika bietet eine reiche Geschichte und spektakuläre Berglandschaften – Lesotho ist eines der höchstgelegenen Ländern der Welt und trägt zurecht die Beinamen Kingdom in the Sky (Königreich im Himmel) oder Das Dach Afrikas. Ein sehr poesievoller Name für eines der ärmsten Länder unseres Globus.

Damit du deine eigene Reise in das Königreich Lesotho planen kannst, haben wir alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst. Erfahre alles zur Einreise nach Lesotho, ob du ein Visum benötigst, was die Währung in Lesotho ist und wie du Unterkünfte findest. Darüber hinaus gehen wir noch auf die Sehenswürdigkeiten, den Transport und die Sicherheit in Lesotho ein. Bist du bereit, mehr über Lesotho zu lernen?

Eine traumhafte Landschaft rund um Malealea im Königreich Lesotho

Die Maletsunyane Falls sind das Highlight im Königreich Lesotho


Allgemeines zu Lesotho

Das gerade mal zwei Millionen Einwohner zählende Land mit Maseru als Hauptstadt ist das einzige unabhängige Land der Welt, dessen komplette Fläche auf über 1.000 Meter Höhenlage liegt. Der tiefste Punkt Lesothos liegt auf 1.390 Metern und es gibt sogar ein Skigebiet namens Afri-Ski im Osten. Aufgrund der Höhenlage schwanken die Temperaturen sehr stark und es kann mitunter ziemlich kalt in Lesotho werden.

Die offiziellen Amtssprachen in Lesotho sind Sesotho und Englisch, wobei letzteres noch aus der Kolonialzeit stammt. Leider sieht sich das kleine Land mit einer Menge Probleme konfrontiert; so liegt beispielsweise die Arbeitslosigkeit bei 45 % und rund 25 % aller Erwachsenen sind mit dem HI-Virus infiziert. Die Regierungsform ist eine parlamentarische Monarchie, wobei der König fast ausschließlich repräsentative Aufgaben hat.

Obwohl Lesotho im Jahr 1966 seine Unabhängigkeit erlangt hat, ist es wirtschaftlich sehr abhängig von Südafrika. Der größte Wirtschaftszweig ist Landwirtschaft, in der circa 60 % der Beschäftigten arbeiten. Die Währung in Lesotho ist der Loti, der einen festen Wechselkurs von 1:1 zum südafrikanischen Rand besitzt. Man kann problemlos mit beiden Währungen bezahlen, aber bekommt nicht immer Rand als Wechselgeld. Pass daher besser auf, wenn du Lesotho wieder verlässt, da der Loti nicht in Südafrika angenommen wird.

Berge Lesotho Königreich Himmel


Einreise nach Lesotho

Bis zu 14 Tagen ist für Inhaber eines deutschen Passes eine visumsfreie Einreise nach Lesotho möglich. Eventuell musst du ein Ausreisenachweis sowie ausreichend finanzielle Mittel präsentieren, aber wir wurden beide unabhängig voneinander nicht danach gefragt. Unbedingt solltest du beachten, dass eine Ein- und Ausreise nicht den 90-tägigen visafreien Aufenthalt in Südafrika neu auslöst.

Insgesamt gibt es 13 verschiedene Grenzübergänge zwischen Südafrika und Lesotho. Eine entsprechende Liste mit Öffnungszeiten findest du hier. Vom Grenzübergang Maseru können wir definitiv abraten, da es sich dort tagsüber oft staut und du teilweise mehrere Stunden benötigen wirst. Für uns hat sich der Umweg über Peka Bridge gelohnt, da wir beide Male innerhalb weniger Minuten die Grenze überschritten haben.

Solltest du mit einem Mietwagen reisen, musst du dir unbedingt von der Autovermietung eine schriftliche Genehmigung besorgen, dass du mit dem Wagen nach Lesotho reisen darfst. Dies wurde bei uns auch kontrolliert.

Die Landschaft passt zu den Lodges in Lesotho


Gruppenreise nach Südafrika

Deine Reise nach Lesotho möchtest du bestimmt mit Südafrika kombinieren. Damit das möglichst entspannt geht, kannst du auf eine organisierte Gruppenreise von BackpackerPack* zurückgreifen.

Mit einer kleinen Gruppe bist du 10 Tage in Südafrika für günstige 989 Euro unterwegs. In dem Preis sind bereits die Übernachtungen, das Frühstück sowie Abendessen, Transport, Eintritte und der Guide inkludiert.

Hier* kannst du mehr über die Gruppenreise nach Südafrika erfahren.


Sehenswürdigkeiten in Lesotho

Obwohl die Touristen noch nicht Schlange stehen, bietet Lesotho viele schöne Sehenswürdigkeiten und echte Highlights. Durch die wunderbare Berglandschaft eignet sich das Land für Outdooraktivitäten wie Wandern oder Mountainbiken ganz besonders.

Die gigantischen Wasserfälle: Maletsunyane Falls oder Semonkong Falls

Die Maletsunyane Falls sind beeindruckende 200 Meter hohe Wasserfälle. Und diese Attraktion ist alles andere als überlaufen! Die letzten etwa neun Kilometer bis zu den Maletsunyane Falls sind eine abenteuerliche Dirt Road, die man auch ohne 4×4, aber mit starken Nerven, fahren kann. Es ist allerdings nicht empfehlenswert, dies nach oder während schweren Regenfällen auszuprobieren. Die Wasserfälle sind spärlich ausgeschildert, allerding ist die Navigation von maps.me sehr verlässlich.

Als wir bei den Wasserfällen ankamen, lungerten am Aussichtspunkt einige Männer rum. Solltet ihr näher an die Wasserfälle heran wollen, achtet darauf, dass keine Wertsachen im Auto sichtbar herumliegen. Von der Semonkong Lodge aus kannst du die Wasserfälle auch zu Fuß besichtigen. Du brauchst etwa 30 Minuten und kannst ebenfalls die fast 200 Meter hohen Wasserfälle an deren Fuß bestaunen.

Die Malealea Lodge: Pony Trekking und herrliche Ruhe

Ebenfalls über eine abenteuerliche Dirt Road führt der Weg in das kleine Dorf Malealea, in welchem sich die Malealea Lodge befindet. Diese Unterkunft liegt einfach mehr als traumhaft, umrandet von skurrilen Bergen und bietet neben einem Pool auch eine grandiose Aussicht. Die Lodge organisiert auch mehrtägige Wanderungen und ist insbesondere für ihre Pony Trekkings bekannt. Mehr zur Malealea Lodge und weiteren tollen Lodges in Lesotho findest du übrigens hier.

Die traumhafte Umgebung rund um die Malealea Lodge in Lesotho

Der Tafelberg Thaba-Bosiu

Der Tafelberg Thaba-Bosiu ist eine der wichtigsten historischen Stätten Lesothos. Von hier aus verteidigte Moshoeshoe I., der Gründervater der Basotho, das Land. Der Berg galt als uneinnehmbar und tatsächlich wurde der Berg weder von den Bantu noch von den Buren eingenommen und Basotho blieb eine Nation, die nie von fremden Mächten unterworfen wurde. Optisch ist der Berg verglichen mit dem restlichen Land jedoch kein wirkliches Highlight. Um den Tafelberg Thaba-Bosiu zu erklimmen, muss man etwa zwei Stunden einplanen.

Morija: das kulturelle Dorf mit Dinosaurierspuren

Ein weiteres Highlight in Lesotho ist für uns das kleine Dorf Morija. In Morija befindet sich eine der wichtigsten Kirchen des Landes: die Lesotho Evangelical Church. Ebenfalls kannst du in dem Cultural Village das Morija Museum and Archives besuchen. Eine etwas skurril anmutende Sammlung aus ausgestopften Tieren, Fossilien und geschichtlichen Exponaten. Das kleine Museum gilt auch als Nationalmuseum Lesothos.

Eine Wanderung von etwa einer ¾ Stunde bringt dich zu einigen der am besten erhaltenen Dinosaurierspuren des Landes, einst vom, wie sollte er auch sonst heißen, Lesothosaurus hinterlassen. Nebenbei hat man nach dem schweißtreibenden Aufstieg über Stock und Stein auch eine grandiose Aussicht.

Morija Lesotho Museum Reisebericht Sehenswürdigkeit

Dinosaurierspuren Lesotho Highlights Reisebericht Morija

Dinosaurier und Kunsthandwerk in Leribe

Weitere gut erhaltende Dinosaurierspuren kann man in der Nähe von Leribe (Hlotse) finden. Ebenfalls ist Leribe für seine lebendige Kunst- und Handwerkszene bekannt.

Überquere einen der spektakulären Pässe

Lesotho ist ein bergiges Land und früher oder noch früher wirst du an einem Pass vorbeikommen. Einer der berühmtesten ist der Moteng Pass. Dieser Pass schlängelt sich auf eine Höhe von 2.820 Metern hoch und bietet tolle Aussichten.

Ein weiterer berühmter Pass ist der Sani Pass, an dessen Spitze man sich ein Bier im höchsten Pub von Afrika genehmigen kann. Nicht alle Pässe sind mit einem normalen Auto passierbar und die Straßen teilweise, insbesondere im Winter, in einem schlechten Zustand. Informiere dich also vor deiner Passüberquerung über die Bedingungen und ob du einen 4×4 benötigst.

Ein Pass, der in Lesotho überquert werden muss

Der beeindruckende Staudamm: Katse Dam

Der Katse Dam war lange Zeit der höchstgelegene Stausee Afrikas und schmiegt sich szenisch in die bergige Landschaft ein und ist eine beeindruckende Konstruktion. Wir hatten leider nicht genug Zeit den Stausee zu besuchen, aber waren von den Bildern schwer beeindruckt.

Teyateyaneng: Das Zentrum für Liebhaber von Handwerksarbeiten

Teyateyaneng gilt als Zentrum der Handwerksarbeiten in Lesotho und als Topadresse, um ein paar Souvenirs zu besorgen. Wir fuhren lediglich mit unserem Auto durch Teyateyaneng und konnten recht wenig Sehenswertes ausmachen. Die kleine Stadt wirkte eher trostlos und herunergekommen auf uns.


Unterkünfte in Lesotho

Das Reisen in Lesotho ist deutlich beschwerlicher als in Südafrika und es ist nicht immer ganz leicht, die passende Unterkunft zu finden. Die Dichte der Lodges ist nämlich viel geringer als beim großen Bruder Südafrika und eine vorherige Kontaktaufnahme nicht überall einfach.

Um dir die Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir dir im folgenden Abschnitt neun verschiedenene Lodges in Lesotho vor, die über das ganze Land verteilt sind. Selbst übernachtet haben wir in der Malealea Lodge, Roma Trading Post Lodge* sowie Marie auch in dem Hotel des Social Enterprise Kick4life*. In der Ramabanta Trading Post Lodge hatten wir zwar eine Reservierung und waren auch kurz vor Ort, aber sind dann ohne dort zu übernachten direkt wieder weg. Mehr dazu weiter unten.

Malealea Lodge

Knappe 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Maseru liegt die Malealea Lodge, die eine der ältesten und bekanntesten Lodges in Lesotho ist. Die letzten sieben Kilometer der Strecke führen über eine unbefestigte Schotterpiste, bei der wir uns das eine oder andere Mal einen Wagen mit Allradantrieb gewünscht hätten, aber letztlich ist sie auch mit einem normalen Mietwagen zu bewältigen.

Die Besitzer der Malealea Lodge starteten 1986 mit einigen wenigen Betten und heute bietet die Lodge Platz für über 90 Gäste. Auf dem riesigen Gelände stehen zahlreiche Hütten in verschiedenen Preisklassen sowie eine eigene Bar, ein kleines Restaurant, eine Gemeinschaftsküche und ein großer Aufenthaltsraum mit Sitzmöglichkeiten und Tischtennisplatte.

Die Gegend rund um die Malealea Lodge ist zum Wandern, Reiten oder Mountainbiken beliebt, denn die Landschaft ist einfach atemberaubend. In der Lodge erhältst du alle weiteren Informationen zu angebotenen Touren. Darüber hinaus sind sich die Besitzer ihrer sozialen Verantwortung bewusst und gründeten einen Verein zur Entwicklung des umliegenden Dorfes, durch den sie verschiedene Projekte initiieren und unterstützen.

Hier findest du den Link zur Homepage der Malealea Lodge.

Der Blick in einer unserer Lodges in Lesotho, die Malealea Lodge

Roma Trading Post Lodge

Mehr aus der Not geboren verbrachten wir unsere zweite gemeinsame Nacht in Lesotho in der Roma Trading Post Lodge*. Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag gab es glücklicherweise noch Platz für uns, so dass wir nach den Strapazen eines langen Tages endlich ein Dach über dem Kopf hatten.

Nicht weit vom Ortskern der Studentenstadt wartet die Roma Trading Post Lodge mit einem riesigen Garten inklusive zweier Pools auf. Wir hatten sehr geräumige Zimmer und sogar das für Lesotho recht seltene W-LAN gab es im begrenzten Rahmen.

Die Mitarbeiter waren äußerst freundlich und hilfsbereit und in der Roma Trading Post Lodge kann man viele Touren buchen. Wir nahmen abends das angebotene Menu für umgerechnet 10,00 Euro, das ganz lecker, aber etwas knapp bemessen war. Morgens kannst du gegen einen Aufpreis auch frühstücken.

Wenn du mehr Informationen brauchst oder ein Zimmer buchen willst, dann klicke hier*.

Unser Rondavel in der Roma Trading Post Lodge

Der Garten der Roma Trading Post Lodge für unseren Artikel Lodges in Lesotho

Ramabanta Trading Post Lodge

Eigentlich wollten wir in der Ramabanta Trading Post Lodge statt in der Roma Trading Post Lodge übernachten und hatten hier sogar eine Reservierung per Mail ausgemacht. Als wir aber an der Ramabanta Trading Post Lodge ankamen, war dort eine Hochzeit in vollem Gange und man sah sich nicht in der Lage, mit uns zu sprechen oder gar einzuchecken und ignorierte uns einfach stur. Also haben wir nach einiger Zeit das Weite gesucht und sind zur Roma Trading Post Lodge* gefahren.

Eigentlich schade, weil wir über die Ramabanta Trading Post Lodge viel Gutes gehört hatten und vor allem die Lage sehr schön ist. Außerdem liegt sie auf halbem Weg zwischen Maseru und den Maletsunyane Falls.

Semonkong Lodge

Eine weitere bekannte Lodge in Lesotho ist die Semonkong Lodge. Nicht weit von den Maletsunyane Falls verschlägt es den einen oder anderen Reisenden nach hier, denn im Umkreus von über einer Stunde um den Wasserfall ist dies die einzige Unterkunft.

Da die Preise aber für unser Budget zu hoch waren, kam die Semonkong Lodge für uns nicht infrage. Hier findest du aber alle weiteren Informationen.

Die Maletsunyane Falls für unsere Lodges in Lesotho

Die NGO und Social Enterprise Kick4life in Maseru

Zwar keine richtige Lodge, aber dafür eine unheimlich schöne Unterkunft in der Hauptstadt Maseru ist das Hotel des Social Enterprise Kick4life*. Das Ziel der Initiative, die 2005 von zwei Briten gegründet wurde, ist die Verbesserung der Lebensumstände junger Menschen in Lesotho.

Die Zimmer sind komfortabel und verfügen alle über ein eigenes Bad sowie einen Flachbild-TV. Ein leckeres Frühstück ist im Preis inbegriffen und wird im hauseigenen Restaurant serviert, von dem aus du den Jugendlichen beim Trainieren auf dem nahegelegenen Fußballplatz zuschauen kannst.

Hier* kannst du die Verfügbarkeit checken und dir direkt ein Zimmer bei Kick4life reservieren.

Tipp Unterkunft Maseru NGO Kick4Life

Weitere Lodges in Lesotho

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Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Botleng Guest House*

Ab circa 50 Euro kannst du hier ein Doppelzimmer in dieser wunderbaren Lodge erhalten. Unweit von Maseru entfernt bietet das Botleng Guest House einen riesigen gepflegten Garten mit einem Pool. Ein leckeres Frühstück ist innbegriffen, so dass du im Anschluss die Gegend bei einer Wanderung erkunden kannst.

Hier* kannst du die Verfügbarkeit vom Botleng Guest House überprüfen und direkt buchen.

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Schöne Lodge in Leribe: Bird Haven Guesthouse*

Sollte es dich nach Leribe verschlagen, ist das Bird Haven Guesthouse eine ausgezeichnete Option. Die Unterkunft ist recht einfach, aber dafür sauber und ordentlich und bietet ein kostenloses Frühstück an.

Hier* kannst du Preise checken und dir ein Zimmer mieten.

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Für die Stadtmenschen mit Anspruch: Mpilo Boutique Hotel*

Wenn du in Maseru übernachtest und dir der Sinn nach Luxus steht, dann solltest du dem Mpilo Boutique Hotel einen kleinen Besuch abstatten. Der Preis für ein Doppelzimmer ist mit 140 Euro sicherlich nicht der günstigste in Lesotho, aber Qualität kostet eben.

Hier* kannst du dir Bilder vom Mpilo Boutique Hotel anschauen und dir ein bisschen gönnen.

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Ein einzigartiges Bergpanorama: Maliba Mountain Lodge*

Bei Preisen von fast 300 Euro für ein Chalet musst du hier etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür bekommst du aber eine unfassbare Lage inmitten von Bergen mit einer atemberaubenden Aussicht geboten.

Hier* kannst du dich von dem beeindruckendem Panorama überzeugen und dir dein Chalet sichern.


Transport in Lesotho

Das beste Transportmittel in Lesotho ist ein Mietwagen. Zwar gibt es Minibusse, die praktisch auf allen erdenklichen Strecken verkehren, aber erstens sind diese für Lesotho nicht gerade günstig und laut verschiedenen Angestellten in den Lodges auch nicht wirklich für Touristen geeignet.

Genau wie in Südafrika herrscht in Lesotho Linksverkehr und neben einigen gut ausgebauten, asphaltierten Straßen sind die meisten Straßen unbefestigt. Die Nutzung von einem Wagen mit Allradantrieb ist zwar nicht zwingend erforderlich, aber an einigen Stellen wünschenswert und manche Strecken wie den Sani Pass darf man ohne Allradantrieb auch gar nicht befahren.

Grundsätzlich herrscht neben der Hauptstadt Maseru recht wenig Verkehr, was das Fahren aber nicht minder gefährlich macht. Kurvenreiche Strecken, häufige Wetterumschwünge sowie plötzlich auftauchende Tiere auf der Fahrbahn erfordern stets eine hohe Konzentration und die jeweiligen Höchstgeschwindigkeiten sollten penibel eingehalten werden.

Solltest du kein Navigationsgerät dabei haben und zudem keinen Internetempfang per Handy haben, kannst du bei eingeschaltetem GPS einfach und sicher mit der Handy-App maps.me navigieren. Wir würden dir nur empfehlen, vorher die Straßen auf der vorgeschlagenen Route zu begutachten, da dich maps.me ungeachtet von deinem Gefährt sonst über die übelsten Schotterpisten jagt. Mit etwas Vorplanung kannst du diese aber einfach erkennen und somit umfahren.

Kein seltenes Bild im Königreich Lesotho sind diese Schafe mitten auf der Fahrbahn

Unser Mietwagen, mit dem wir durch das Königreich Lesotho gedüst sind


Sicherheit in Lesotho

Zwar ist die Kriminalität in Lesotho nicht mit Südafrika vergleichbar, aber trotzdem steht Gewaltkriminalität in Lesotho auf der Tagesordnung. Besonders in der Hauptstadt Maseru solltest du daher vorsichtig sein und nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein. Auch in der ruhigeren Studentenstadt Roma riet uns die Angestellte der Lodge, nicht zu spät noch alleine raus zu gehen.

Abschließend möchten wir noch betonen, dass wir keinerlei Probleme oder unangenehme Situationen erlebt haben, aber Vorsicht ist oft besser als Nachsicht. Befragt daher immer die Einheimischen oder Mitarbeiter der Unterkünfte, auf was ihr sicherheitsmäßig achten solltet.


Fazit zu den Sehenswürdigkeiten in Lesotho

Das Reisen ist durchaus abenteuerlich, aber die Sehenswürdigkeiten in Lesotho lohnen den Aufwand. Beim Fahren durch das Land begegnen dir faszinierende Gebirgszüge und lustig geformte Steinformationen. Auch wirkt es im Vergleich zu Swasiland (eSwatini) oder Südafrika traditioneller.

Du wirst viele der typischen Basotho Häuser sehen und auch die Menschen tragen noch häufiger traditionelle Kleidung. Es lohnt sich durchaus, ein paar Tage in Lesotho einzuplanen, um die wilde Schönheit und die Unerschlossenheit zu genießen. Das ist für uns eigentlich die größte Sehenswürdigkeit: Die Landschaft ist so unwirklich schön und wirkt touristisch noch so wenig erschlossen, dass man sich ganz abenteuerlich fühlt.


Und haben wir dich überzeugt und Lesotho steht jetzt auf deiner Bucketlist? Oder warst du schon längst da und hast noch ein eigenes Highlight, von dem du uns berichten willst? Ab in die Kommentare damit.


Mehr Inspiration?

  • Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, solltest du die Panorama Route in Südafrika entlang düsen. Atemberaubende Landschaften und tolle Aussichten auf den Blyde River Canyon inklusive.

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Zusammenfassung
Lesotho Sehenswürdigkeiten & alle Tipps für deine Reise
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Lesotho Sehenswürdigkeiten & alle Tipps für deine Reise
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Kennst du Lesotho? Und auch schon die besten Sehenswürdigkeiten im Königreich des Himmels? Alle Infos für deine Reise gibts in unserem Bericht. Schau rein!
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