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Reisebericht San José inkl. Hangover und Spartipps

by Chris

San José sollte dann tatsächlich unsere erste Hauptstadt in Zentralamerika während unserer Reise werden. Bisher hatten wir uns nämlich aus Ästhetik- und Sicherheitsgründen dagegen entschieden. Und weder die Hauptstädte in Belize, Guatemala, Honduras oder Nicaragua sahen bei der Durchreise besonders einladend aus.

Das Titelbild zum Artikel Reisebericht San Jose inkl. Hangover und Spartipps

Dieses Mal hatten wir aber keine andere Wahl, denn eine Reise aus dem Nebelwald von Santa Elena bis nach Tortuguero ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch nicht an einem Tag zu bewältigen. So wurde San José die erste Hauptstadt, in der wir auch übernachteten. Und wenn man einmal da ist, kann man auch direkt zwei Nächte bleiben.

In unserem Reisebericht verraten wir euch alles Wissenswerte zu San José und erzählen euch von einem üblen Hangover dank Billig-Wein.


Reisebericht San José: Sind wir wieder in Europa?

Busbahnhöfe sind meist nicht in den allerbesten Stadtgegenden. So ist es auch in San José. Hier sieht es wenig einladend aus, aber vom Gefühl her war San José kein wirklicher Vergleich zu Guatemala City in Guatemala oder Tegucigalpa in Honduras.

Eine typische Straße in unserem Reisebericht zu San Jose

Entfernt man sich allerdings von dieser Gegend in Richtung Universitätsviertel, wo auch die meisten Hostels liegen, bemerkt man nicht, dass man sich noch in Zentralamerika befindet. San José sieht hier wie die meisten europäischen Großstädte aus.

Eine ganz normale Kreuzung in unserem Reisebericht zu San Jose

Es gibt schöne Parks mit Grünflächen, große Villen und jede Menge hipper Bars und Restaurants. Also solche Lokalitäten, die wir uns mit unserem Budget leider nicht leisten können 😉 Laut den Mitarbeitern unseres Hostels kann man in dieser Gegend auch nachts problemlos zu Fuß herum laufen. Zum Kaufen von Biernachschub haben wir das auch erfolgreich getestet!

Ein Park bei unserem Reisebericht zu San Jose


Billig-Wein in San José

Wo wir auch gleich beim Thema wären: Wie bereits in Nicaragua waren wir immer noch ein wenig in Trinklaune. Leider haben wir dabei die goldene Regel gebrochen; um Geld zu sparen, haben wir uns nicht den zweitgünstigsten, sondern den günstigsten Wein gekauft. Und das war definitiv ein Fehler!

Schon abends war das kein Genuss, aber so schlimme Kopfschmerzen wie am nächsten Tag hatten wir selten. Marie war sogar noch schlimmer dran und konnte für mehrere Stunden nicht das Bett verlassen. Beim nächsten Mal bleiben wir entweder beim Bier oder investieren mehr Geld in unseren Rausch.


Ein wenig Sightseeing in San José

So kam es dann auch, dass ich alleine ein wenig die Stadt erkundet habe. Auch die Innenstadt samt Shopping-Meile ist sehr westlich und ich hätte mich hier in jeder x-beliebigen europäischen Großstadt befinden können. Mein persönliches Highlight war dann allerdings ein Bürobedarfsladen, wo ich endlich eine sehr handliche externe Tastatur finden konnte für meinen Laptop, der auf der Isla de Ometepe endgültig den Geist aufgegeben hatte.

Viele Fußgänger sind in der Innenstadt von San Jose unterwegs

Besonders lohnenswert soll übrigens der Besuch des Teatro Nacional sein. Der Besuch für Ausländer kostet 10 US-Dollar, aber wenn ihr abends in eine Vorstellung geht, bezahlt ihr den gleichen Preis und habt dazu auch noch Unterhaltung.


Das vermutlich umfangreichste Frühstücks-Buffet in San José

Geschlafen haben wir während unserer Zeit in San José im Tripon Hostel. Die Gemeinschaftsräume sind eine Wucht mit Billardtisch, gemütlicher Sofaecke inklusive Netflix und einer vollausgestatteten Küche. Das Publikum bestand allerdings überwiegend aus Party-Backpackern, die gerne mal das typische Backpacking Poker spielen. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Das Trip On Hostel wird in unserem Reisebericht vor allem wegen dem tollen Frühstück und den super Gemeinschaftsräumen gelobt

Dafür gab es aber ein sehr umfangreiches Frühstücksbuffet mit Eiern, Pfannkuchen, verschiedenen Sorten Obst, Vollkorntoast, Joghurt, Müsli und und und. Ein perfekter Start in den Tag also. Und für den Preis von ca. 12 US-Dollar pro Nacht samt Frühstück auch echt fair.


Reisebericht San José: Noch zwei Spartipps zum Schluss

Wenn ihr wie wir mit geringem Budget unterwegs seid, lohnt sich fürs Essen ein Abstecher zum Krankenhaus von San José. Gegenüber davon gibt es eine Menge Sodas, wo man ein komplettes Mittagessen samt Getränk für knapp über drei Euro bekommt. Alternativ kann man auch im Mercado Central sehr günstig essen.

Vor der Weiterreise solltet ihr euch wie in Liberia auch wieder mit Lebensmitteln eindecken. Egal wo es danach für euch hingeht in Costa Rica, die Preise sind dort mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit höher. Also nehmt soviel ihr tragen könnt!


Auch wenn ein Besuch in San José zunächst nicht geplant war, hat uns die Stadt doch überzeugt. Die meisten Reisenden in Costa Rica werden hier sowieso das eine oder andere Mal zum Umsteigen durch müssen. Wieso dann also nicht gleich für ein bis zwei Nächte bleiben?! Hoffentlich hat euch unser Reisebericht zu San José gefallen und ihr konntet durch die Spartipps noch den einen oder anderen Euro sparen!


 Warst du auch schon in San José und wie hat es dir gefallen? Oder welche Stadt hat dich auf deiner Reise positiv überrascht? Lass uns in den Kommentaren doch mehr darüber erfahren! 


 

Zusammenfassung
Reisebericht San José inkl. Hangover und Spartipps
Artikelname
Reisebericht San José inkl. Hangover und Spartipps
Beschreibung
San José ist die Hauptstadt von Costa Rica, die uns mit ihren Parks und ihrer hippen Szene sehr überrascht hat. Erfahre alle Infos im Reisebericht!
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Erschienen auf
Worldonabudget
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6 comments

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Daniela 21. Januar 2017 - 11:05

Ihr Lieben, hoffentlich habt ihr euren Rausch wieder ausgestanden. 😉 Üble Sache, wenn der nächste Tag dank des billigen Fusels im Bett verbracht werden muss. Beim nächsten Mal dann eben den etwas teureren.

Weiterhin viel Spaß auf eurer Reise. 🙂

LG Daniela

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Chris
Chris 22. Januar 2017 - 2:12

Hallo Daniela,

mittlerweile haben wir uns wieder auskuriert und machen einen weiten Bogen um den Tetrapak-Wein 😉 Da macht es in der Tat Sinn mehr Geld in den Rausch zu investieren, damit der nächste Tag nicht im Eimer ist.

Vielen Dank und liebe Grüße
Chris

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Caro 31. Januar 2017 - 18:01

Hey Chris (und hey Marie),

oje, da hat euch der Fusel aber erledigt 😀
Wenn ihr zurück in Deutschland seid, müssen wir unsere Trinklaune einfach mal zu viert ausleben – dann können wir auch direkt große Mengen kaufen und kommen billig weg ;D
San José sieht übrigens echt verdammt europäisch aus – beim Foto der Einkaufsstraße hab ich sogar kurz überlegt, ob du uns jetzt hier ein Fake-Foto unterjubeln willst 😉

Schöne Grüße,
Caro

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Chris
Chris 5. Februar 2017 - 15:34

Hallo Caro,

das klingt nach einem guten Plan 🙂 Wein ist hier eh viel zu teuer, so dass sich gewisse Mengenrabatte schon lohnen würden… 😉

Psst, keinem verraten bitte! Weil wir so fertig waren und keine Bilder machen konnten, haben wir einfach ein paar andere genommen 😛 Ist bis jetzt nur nicht aufgefallen.

Liebe Grüße und bis bald
Chris

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Vanessa 17. September 2017 - 16:45

Hallo ihr Zwei,

Wir werden auch einen Stopp in San Jose einlegen müssen, weil wir uns den Stress von Cahuita nach Monteverde nicht an einem Tag antun wollen. Ich hatte auch erst Bedenken zwecks der Sicherheit, aber die konntet ihr mir soweit erstmal nehmen. So viel Zeit haben wir auch nicht vor in San José zu verbringen, wir wollen ja eher nach Tortuguero und Cahuita. 🙂

Liebe Grüße,
Vanessa

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Chris
Chris 18. September 2017 - 14:43

Hallo Vanessa,

das ist wahrscheinlich die sinnvollste Option. Ansonsten wäre die Strecke sicherlich sehr stressig und nur mit etwas Glück an einem Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen. Vor San José braucht ihr echt keine Bedenken haben. Das ist sogar eine richtig schöne Hauptstadt für Zentralamerika 😉

Genießt eure Zeit in Costa Rica und wir drücken euch die Daumen für viele Schildkröten, Faultiere, und und und! 🙂

Liebe Grüße
Chris

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