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Auf der Suche nach Faultieren – Reisebericht Cahuita

by Chris

Cahuita liegt eine gute halbe Stunde von Puerto Viejo entfernt an der Karibikküste von Costa Rica. Das kleine Dorf besteht nur aus wenigen Straßen und versprüht seinen ganz eigenen Charme. Bis auf die zahlreichen Tagestouristen, die allesamt wegen dem Cahuita Nationalpark kommen, geht es hier sehr gemächlich und entspannt zu.

Das Titelbild zum Artikel auf der Suche nach Faultieren - Reisebericht Cahuita

Genau diese Idylle hat uns so gut gefallen, dass wir unseren Aufenthalt gleich zwei Mal verlängerten und insgesamt sechs Tage blieben. Bei unserer ständigen Suche nach einem Faultier in Cahuita hätten wir nämlich fast gar nicht gemerkt, dass wir uns selbst in Faultiere verwandelten. In unserem Reisebericht findet ihr alle wichtigen Informationen zu Cahuita.


Unserer typischer Tagesablauf in Cahuita

Eigentlich standen wir nie vor neun Uhr morgens auf. Meistens sogar später. Dann wurde erst mal sehr ausgiebig und mit viel Zeit gefrühstückt, damit wir auch ausreichend gestärkt in den angrenzenden Nationalpark konnten.

Unser Reisebericht handelt vom Nationalpark in Cahuita

Im Nationalpark suchten wir dann fast schon verzweifelt nach Faultieren, da praktisch jeder welche sah außer uns. Vielleicht war das auch einer der Gründe für unsere zahlreichen Verlängerungen. Wer weiß das schon…

Bei unserer Suche nach Faultieren im Nationalpark Cahuita sahen wir diese Palme, die halb ins Wasser hinein wächst

Wenn wir den Nationalpark dann ausgehungert verließen, freuten wir uns schon auf leckere Pinchos (Fleischspieße) oder Ceviche vom Straßenrand. Mit dieser Stärkung im Magen waren wir bereit für eisgekühltes Bier oder eine der zahlreichen Happy Hours in Cahuita. Anschließend begann dann wieder alles von vorne.


Unsere gemütliche Unterkunft in Cahuita

Unsere Nächte verbrachten wir in den Cabiñas Smith 2. Zeitweise waren wir hier sogar die einzigen Gäste. Für knappe 20 Euro erhält man ein Doppelzimmer mit eigenem Bad, das täglich gereinigt wird.

Es gibt eine Küche, die nicht wirklich gut ausgestattet, aber dafür stets sauber ist. Am besten haben uns aber die zahlreichen Hängematten gefallen, in denen wir so richtig das Faultier in uns raushängen lassen konnten. Sehr entspannend!


Ceviche, Ceviche und nochmals Ceviche

Ja, wir geben es ja zu! Unser Essen war ein bisschen eintönig in Cahuita. Nach unserer Ankunft waren wir im Soda La Bendición essen, das ansonsten übrigens nie geöffnet war während unseres Aufenthaltes. Solltet ihr dort eine offene Türe sehen, müsst ihr unbedingt die Ceviche dort probieren, die mit einer Portion Salat serviert wird und himmlisch lecker ist.

Direkt am Park gibt es darüber hinaus noch einen kleinen Straßenimbiss, der ebenfalls Ceviche verkaufen. Für knappe drei Euro bekommt man auch hier eine sehr schmackhafte Portion des leckeren Fischgerichtes.

In unserem Reisebericht gibt es noch mehr solcher traumhaften Strände im Cahuita Nationalpark

Aber wir haben nicht nur Ceviche gegessen in Cahuita! Auch die leckeren Pinchos, die ebenfalls an Straßenimbissen rund um den Park für knappe zwei Euro verkauft werden, lohnen sich.

Wenn ihr lieber sitzen möchtet, können wir außerdem das Soda La Kawe empfehlen, wo es ein Mittagsgericht samt Getränk für fünf Euro gibt. Der Fisch ist allerdings nicht so lecker gewesen und auch der Service könnte ein wenig freundlicher sein. Dafür sind die restlichen Gerichte geschmacklich gut und es ist obendrein günstig.


Reisebericht Cahuita: Ein ganz besonderes Erlebnis

Fast täglich besuchten wir den Nationalpark von Cahuita, der übrigens keinen Eintritt kostet. Spenden werden aber gerne gesehen! Der Nationalpark liegt herrlich an der Karibik und man kann die circa neun Kilometer bis zum Schluss durch laufen und am Ende einen Bus zurück nach Cahuita nehmen.

Ein Waschbär in unserem Reisebericht zu Cahuita

Neben zahlreichen Affen, Schlangen, Waschbären, Eichhörnchen und Krebsen waren wir vor allem auf der Suche nach einem Faultier. Als wir schon fast verzweifelt aufgeben wollten, sahen wir bei unserem dritten Besuch endlich ein kleines Wollknäuel in einem Baum am Wegesrand hängen. Jackpot 🙂 Glücklich und zufrieden konnten wir also nun Costa Rica verlassen.

Das HIghlight in unserem Reisebericht über Cahuita: ein kleines Faultier hängt in einem Baum


Reisebericht Cahuita: der Playa Negra

Verlässt man den Ort in die entgegengesetzte Richtung vom Nationalpark kommt man nach einem 20-minütigen Fußmarsch zum Playa Negra. Dieser heißt wegen des schwarzen Sandes so und ist aufgrund der Strömungen nicht ganz ungefährlich zum Schwimmen, aber für einen Spaziergang eine gute Wahl.

Der Playa Negra wird ebenfalls in unserem Reisebericht über Cahuita erwähnt

Für den einen oder anderen mag es in Cahuita etwas zu langweilig sein, aber uns hat es dort sehr gut gefallen. Obendrein ist es ein guter Standpunkt für Entdeckungstouren in den angrenzenden Nationalpark. Wir hoffen, dass dir unser Reisebericht zu Cahuita nützliche Informationen für deinen eigenen Aufenhalt geliefert hat.


 Warst du in Cahuita auch schon auf der Suche nach Faultieren im Nationalpark? Hast du vielleicht auch noch Tipps für die Suche nach Faultieren? Wir freuen uns auf deinen Kommentar! 


 

Zusammenfassung
Auf der Suche nach Faultieren - Reisebericht Cahuita
Artikelname
Auf der Suche nach Faultieren - Reisebericht Cahuita
Beschreibung
In Cahuita haben wir im angrenzenden Cahuita Nationalpark viel Zeit auf der Suche nach Faultieren verbracht und am Ende wurden wir endlich fündig.
Autor
Erschienen auf
Worldonabudget
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12 comments

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Gina 27. Januar 2017 - 9:44

Das hat sich aber gut versteckt, das Faultier! Ist ja ein Suchbild…. ?
Euer Tagesablauf könnte uns auch gefallen. Hoch lebe das Faultier!

Liebe Grüße
Gina

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Chris
Chris 28. Januar 2017 - 0:12

Hallo Gina,

deshalb ja auch die Pfeile 😀 Wollten das arme Faultier aber auch nicht zu sehr belästigen.
Im Moment ist unser Tagesablauf auch wieder etwas strammer, aber das liegt wohl daran, dass es bald wieder in die Heimat geht.

Liebe Grüße zurück
Chris

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Susanne 28. Januar 2017 - 10:27

Ich kann eure verzweifelte Faultiersuche echt verstehen. ich habe im Zoo in Leipzig gesucht und wusste genau wo es hängen musste. Und selbst da hat es ewig gedauert, bis man es entdeckt hat. Da ist es im richtigen Leben sicher zig-Mal so schwer. Und da Faultiere zu meinen Favouriten gehören, beneide ich euch jetzt wirklich um dieses wunderbare Erlebnis. Ein Punkt für meine Bucket Liste – Faultiersuche im Nationalpark in Cahuita.
Danke für die Inspiration,
Susanne

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Chris
Chris 29. Januar 2017 - 17:32

Hallo Susanne,

aber gerne doch 🙂 Um die kleinen Wollknäuel in den Bäumen zu entdecken, braucht man schon ein geübtes Auge. Umso glücklicher ist man natürlich, wenn man sie dann endlich sieht! Oh ja, die Faultiere gehören eindeutig auch zu unseren Lieblingstieren 🙂 Wir drücken dir die Daumen, dass du hoffentlich auch bald eins in freier Wildbahn siehst!

Liebe Grüße aus Kolumbien
Chris

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Bastian 18. Juli 2017 - 0:14

Hört sich ja echt nach einem sehr entspannten Ort an. Und die Nähe zu einem kostenlosen Nationalpark mit vielen Tieren machen es wirklich sehr interessant. Ich glaube da werde ich auch für ein paar Tage auf Faultier-Suche gehen. Danke für den Tipp.

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Chris
Chris 19. Juli 2017 - 18:21

Hallo Bastian,

ohja, Cahuita ist ein sehr entspannter Ort, wo man es locker einige Tage aushalten kann! Viel Spaß dabei 🙂 Planst du gerade deine Reise durch Costa Rica und/oder bist du länger unterwegs?

Liebe Grüße
Chris

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Bastian 19. Juli 2017 - 21:04

Hallo Chris,
dieses Mal sind es nur zwei Monate 😉 Plane Panama und Costa Rica in der Zeit. Da sollte man doch einiges sehen können und ich freu mich ganz besonders auf die Tierwelt dort 🙂 Was waren deine Must-Sees in Panama und Costa Rica?
Beste Grüße
Bastian

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Chris
Chris 21. Juli 2017 - 15:00

Hallo Bastian,

das ist doch eine ordentliche Zeit und bietet genug Möglichkeiten, um einiges zu sehen 🙂 Ganz viel Spaß schon einmal!

Panama hat uns nicht so ganz umgehauen. Einzigartig sind sicherlich die San Blas Inseln und auch Bocas del Toro sollte man mitnehmen. Ansonsten natürlich Panama City und ein Abstecher nach Boquete sollte auch drin sein 😉 Wir haben darüber hinaus noch Playa Venao/Pedasí und Santa Catalina besucht. Gerade letzteres ist zum Schnorcheln und Tauchen sehr interessant.

In Costa Rica haben wir uns größtenteils nur auf der Karibikseite rumgetrieben und fanden Cahuita sowie Tortuguero sehr lohnenswert. Auch die Hauptstadt San José hat uns wegen ihrer Moderne überrascht. Der Nebelwald von Monteverde ist auch sehr speziell und sollte bei einer Reise nicht fehlen.

Liebe Grüße
Chris

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Gaby 13. August 2017 - 15:25

Eigentlich braucht man im Cahuita Nationalpark, gleich hinter dem Eingangsbereich, wo die Duschen sind, nur genau in die Mandelbäume hochsehen. Dort hängen immer welche. Aber es sind Zwei-Finger Faultiere, die untertags vor allem als beige Fellkugeln in den Astgabeln schlafen. Meist sieht man von der Natur in Costa Rica doch viel mehr, wenn ein Naturguide dabei ist.

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Chris
Chris 13. August 2017 - 23:14

Hallo Gaby,

zum Glück sind wir ja letztlich doch noch fündig geworden 😉 Aber du hast natürlich vollkommen recht. Ein geübter Naturguide sieht direkt viel mehr als das träge Touristenauge 🙂

Liebe Grüße
Chris

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Vanessa 18. September 2017 - 20:58

Hallo ihr Beiden,

ich habe endlich meinen Urlaub durch und gleich mal den Flug nach Costa Rica gebucht!! Es fühlt sich immer noch so unreal an, dass ich nächstes Jahr wirklich nach Zentralamerika reisen werde. Eure Beiträge haben mir hierzu soweit übrigens schon echt gut geholfen. Und dank diesem Beitrag hier habe ich spontan das Hostel um eine Nacht verlängert und somit bleiben wir nun 3 Tage in Cahuita anstatt 2 🙂

Liebe Grüße & weiter so,

Vanessa

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Chris
Chris 19. September 2017 - 18:39

Hallo Vanessa,

das sind ja super Neuigkeiten! Und Cahuita ist immer eine gute Wahl 🙂 Schön ruhig und trotzdem durch den direkt angrenzenden Nationalpark ordentlich was geboten.

Liebe Grüße
Chris

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