Home Die große Reise Comuna 13 in Medellín – Wie steht es heute um das gefährlichste Viertel der einst gefährlichsten Stadt?

Comuna 13 in Medellín – Wie steht es heute um das gefährlichste Viertel der einst gefährlichsten Stadt?

by Marie

Die Comuna 13 in Medellín galt lange als ein No-Go Bereich. Noch vor wenigen Jahren flogen hier die Kugeln zwischen der Polizei und Angehörigen der Drogenbanden hin und her. Insbesondere das Medellín Kartell, das spätestens seit dem Serienhit Narcos jedem ein Begriff ist, ist mitverantwortlich für viel Gewalt in diesem Teil der Stadt.

Doch in den letzten Jahren wandelte sich die Comuna 13 sowie ganz Kolumbien stark. Vom ehemaligen gefährlichsten Viertel der Stadt ist die Comuna 13 zu einer der größten Sehenswürdigkeiten in Kolumbien geworden. 

Comua 13 Tour Medellin ErfahrungsberichtHeute öffnet die Comuna 13 ihre Pforten für immer mehr Touristen, die hautnah den rasanten Wandel des einst gefährlichsten Viertels in der einst gefährlichsten Stadt erleben wollen. Auch wir unternahmen eine Tour in die Comuna 13, um die bunten Graffitis zu bestaunen und mehr über den Wandel des Viertels zu erfahren. 

Allerdings stellen wir und bei dieser Art von Touren auch immer die Frage, ob ein Besuch nicht moralisch verwerflich ist. Denn man selbst kann nach einem Besuch in der Comuna 13 wieder in sein sicheres Hotel zurück. Für die Bewohner dieses Stadtviertel ist das, was wir als Attraktion besuchen, jedoch bittere Realität. Warum wir trotzdem die Comuna 13 besucht haben und was wir nach unserem Besuch darüber denken, erfährst du ebenfalls in diesem Artikel. 


Der Wandel der Comuna 13

Die Comuna 13, oder Comuna No 13 San Javier, wie die Comuna eigentlich heißt, ist eine der 16 Comunas in Medellín. Das Viertel befindet sich größtenteils an steilen Hängen, wo sich die kleinen Häuser dicht an dicht aneinander schmiegen. Besonders das Medellín Kartell hatte großen Einfluss auf die Comuna 13 und regelmäßig fanden Straßenschlachten zwischen dem Kartell, der Polizei oder dem Militär statt. Die Comuna 13 war ein Kriegsgebiet. 

2002 war die Comuna in ganz Kolumbien das letzte Stadtviertel, wo die Guerillas noch präsent waren. Dies führte dazu, dass der frischgewählte Präsident Kolumbiens, Uribe, die Comuna mit Hubschraubern und Panzern angreifen ließ. Die Operation Orion forderte zahlreich Opfer auch in der Zivilbevölkerung. Zahlreiche Bewohner der Stadt schwenkten weiße Bettlaken und Taschentücher, um eine Feuerpause einzufordern. Ohne Erfolg. Die Kämpfe hielten über vier Tage an. Heute erinnern einige der Graffitis im Stadtteil an diese schrecklichen Tage der Gewalt. 

Dies soll dir nur eine Eindruck davon vermitteln, dass es vor kurzer Zeit noch ganz anders in der Comuna 13 aussah und viele der Bewohner die überbrodelnde Gewalt selbst erlebt haben. 


Wie kann man die Comuna 13 besuchen?

Blick auf die einst gefährliche Comuna 13 in MedellínMittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten geführte Touren in der Comuna 13 zu unternehmen. Eine der bekanntesten ist die Graffitti-Tour, die die bewegende Geschichte hinter den zahlreichen Kunstwerken auf der Straße näher beleuchtet. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die auch Free Tours durch die Comuna 13 anbieten. 

Wir entschieden uns, auf die Empfehlung von Julian vom Kolumbienblog für die Comuna 13 Tour. Wir wollten sicher gehen, dass unser Geld auch bei den Bewohnern des Viertels ankommt und nicht andere Menschen aus dem Hype um die Comuna 13 Profit schlagen.

Auch kann man mittlerweile das Viertel alleine erkunden, sollte sich dabei aber nicht zu weit von den Rolltreppen, den Escaleras wegbewegen.


Die Comuna 13 Tour

Da uns die Tour mit unserem Guide Carlos so gut gefallen hat, wollen wir sie dir ein wenig näher vorstellen. Für 70.000 COP (etwa 18 Euro) ist die Tour kein richtiger Schnapper, aber allemal ihr Geld wert.

Carlos führt einen enthusiastisch durch die Comuna 13 und kennt dort einfach jeden! Unterwegs besorgt er immer wieder Leckereien (unbedingt das Mango-Salz-Eis am Rande der Rolltreppe probieren!) und berichtet sehr lebendig vom Wandel in der innovativsten Stadt der Welt aka Medellín.

Mango Eis in der Comuna 13 Der Vorteil einer Tour ist, dass man sich auch abseits der Rolltreppen sicher bewegen kann und so auch noch weitere Teile der Comuna 13 erkundet werden können. Im Vergleich zu der Graffitti Tour, die ebenfalls damit wirbt, die Bevölkerung der Comuna 13 zu unterstützen, waren bei unserer Tour nur acht Personen dabei, was eine intimere Atmosphäre zugelassen hat.

Ein Fokus der Tour lag auch auf den verschiedenen Strategien der Regierung  und aus der Comuna 13 selbst das Viertel sicherer zu machen und aufzuwerten. Für mich war dieser Teil besonders spannend, da die Comuna 13 weltweit als Vorzeigeviertel in dieser Hinsicht gilt. 


Streetart & Graffiti in der Comuna 13

Comuna 13 Tour Medellin Mahnmahl für erschossenes Kind. Kein Wunder, dass es heute so viele Touren in der Comuna 13 gibt, die sich vollkommen der Streetart und den dahintersteckenden Geschichten widmen. Diese sind nämlich mehr als beeindruckend.

Vom friedlichen Protest der Bewohner gegen die dominierende Gewalt bis hin zu Kunstwerken, die den zahlreichen minderjährigen Opfern gewidmet sind. Die bewegende Geschichte der Comuna 13 ist auf ihren bunten Wänden verewigt.

Auch entstehen immer neue Kunstwerke. Immer wieder, wenn wir Bilder von der Comuna 13 sehen, erkennen wir einige Graffitis wieder und können neue Streetart entdecken. Das Viertel wandelt sich noch immer. 


Die Rolltreppen der Comuna 13

Die Rolltreppen der Comuna 13 sind blitzblank sauber, werden gut bewacht und stellen eine Art Wahrzeichen des Barrios dar. Der Stadtteil zählt zu den steilsten Medellíns und ebenfalls zu den am dichtesten besiedelten.

Als bei einer Volkszählung herauskam, dass in der Comuna 13 auch noch die meisten alten Menschen leben, wurde das Bauprojekt der Rolltreppen an diesen Stadtteil vergeben. Dass dies ein wahrer Entwicklungsschub war, sieht man heute an der wachsenden Sicherheit und dem zunehmenden Tourismus.

Abseits der Rolltreppen in der Comuna 13Auch wirken die Häuser, die abseits der Rolltreppen nur ein paar Straßenzüge weiter im selben Stadtteil liegen, um einiges ärmer, als diese direkt an den Rolltreppen.


Der Wandel in der Comuna 13

Seilbahn in Medellin über ProblemviertelKaum zu glauben, dass noch vor wenigen Jahren hier Menschen auf offener Straße in ein Kreuzfeuer geraten konnten. Dass dies zur traurigen Vergangenheit der Comuna 13 gehört, zeigt neben der Streetart auch ein kleiner Spielplatz, der einem der vielen Kinder, die durch eine Kugel gestorben sind, gewidmet wurde.

Nicht nur durch die Rolltreppen wurde den Einwohnern mehr Mobilität und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglich, sondern auch durch den Bau einer Metrostation und einer hochmodernen Bibliothek im Stadtteil.

Gerade den Kindern soll eine Alternative zu Gangkriminalität und ein Zugang zu Bildung ermöglicht werden. Bei unserem Besuch sahen wir zahlreiche Kinder, die in der Bibliothek abhingen. Dirt etwas laßen oder an einem der Computer dort spielten.

Auch das Tempo, mit welchem dieser Wandel vollzogen wird, ist mehr als beeindruckend und Medellín ist mittlerweile ein Vorbild für viele Städte geworden.

Straße in der Comuna 13 in MedellinNichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, dass das Leben in diesem Stadtteil immer noch geprägt ist durch Gewalt, Kriminalität und wenig Teilhabe am Alltag der betuchteren Bevölkerung Medellíns. Denn trotz der nach außen hin beeindruckenden Entwicklung äußern zahlreichen Bewohner Medellíns, dass Probleme verschleiert statt gelöst werden und der Wandel zwar da ist, jedoch nicht so stark, wie oftmals propagiert wird.

Lasst euch also nicht zu sehr von dem modernen Medellín blenden, sondern sucht das Gespräch zu Einheimischen, um eine Einschätzung derer zu erhalten, die diesen “Wandel” hautnah miterleben.


Ist eine Tour oder ein Besuch der Comuna 13 moralisch vertretbar?

Ausblick auf die Comuna 13 in MedellinJa, ich wollte gerne die Comuna 13 mit ihren bunten Wänden und dem Ruf des einst gefährlichsten Viertels in der einst gefährlichsten Stadt besuchen. Jedoch machte sich in mir auch ein ungutes Gefühl breit: Ist es moralisch vertretbar, bewusst eines der immer noch ärmsten Viertel zu besuchen, quasi Elendstourismus zu betreiben?

Wie ihr seht, habe ich mich im Endeffekt doch für einen Besuch entschieden. Meine Skepsis bestätigte sich, zumindest im Rahmen unserer Tour nicht. Unseren Guide Carlos verbindet mit den meisten Bewohnern, die wir gesehen haben, eine lange Freundschaft und die Bewohner der Comuna 13 wirkten, zumindest nach außen hin, nicht von uns belästigt. Einige von ihnen betonten auch die Wichtigkeit des Tourismus in ihrem Viertel, der einen Motor für die Entwicklung der Comuna 13 darstellen kann. Ich finde es auch nicht richtig, gerade wenn man längere Zeit an einem Ort bleibt, sich nur in den herausgeputzten Stadtteilen zu bewegen, da die Comuna 13 ebenso zu Medellín gehört, wie das hippe El Poblado

Komisch kam ich mir natürlich schon vor in unserer Gruppe, bestehend aus acht Touris mit Kameras und teuren Smartphones. Wir kamen auf den engen Gassen und Treppen richtig nahe an die Häuser der Menschen und deren Alltag ran und wenn ich mir vorstelle, dass jeden Tag dort mehrere Tourigruppen fast direkt durch das Wohnzimmer gehen, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die Vorteile wirklich die Nachteile überwiegen.

Die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit eines Besuches muss wohl jeder mit sich selbst klären. Bei mir blieb, obwohl ich durchaus die positiven Effekte des Tourismus sehen konnte, ein fader Beigeschmack.


 Stehst du Touren in arme Stadtviertel auch eher kritisch gegenüber? Würde dich ein Ausflug in die Comuna 13 reizen oder findest du dies verwerflich? Warst du selbst vielleicht schon einmal dort und willst uns an deinen Erfahrungen teilhaben lassen? In den Kommentaren ist Platz dafür! 

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Zusammenfassung
Comuna 13 in Medellín - ist ein Besuch verwerflich?
Artikelname
Comuna 13 in Medellín - ist ein Besuch verwerflich?
Beschreibung
Die Comuna 13 in Medellín entwickelte sich rasant vom einst gafährlichsten Viertel zu einem Touristen Highlight. Doch ist ein Besuch moralisch vertretbar?
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Worldonabudget
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8 comments

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Marc 9. August 2017 - 18:13

Hi Marie,

ich finde es super, dass ihr euch zu eurem Besuch die Frage der Moralität gestellt habt.
Persönlich finde ich, dass solche Tours für die jeweiligen Kommunen wichtig sind. Vielfach sind der Tourismus sowie das damit machbare Geld das einzige, was die Bewohner erwirtschaften können. Hier aber der Knackpunkt: Sollte die Tour nachhaltig geführt sein, so muss im besten Fall ein grosser Teil des Geldes an die Kommune fliessen. Nachhaltiger Tourismus also.
Hier in Costa Rica gibt es auch Barrios, die ärmeren Menschen Heimat bieten. Medellín ist sicherlich ein extremes Beispiel, resp. das Barrio der ärmeren Leute, aber genau dort ist der Tourismus eine Chance. Aber halt, wie erwähnt, und das möchte ich betonen, nur dann, wenn die Kommune davon profitiert. Dann und nur dann ist der Tourismus eine Chance.
Klar, ob du als Tourist dann dorthin gehst und dich wohl dabei fühlst, ist das andere… aber ich bin überzeugt, dass es den Bewohnern durchaus helfen kann.

Schöner Bericht, ¡pura vida! aus Costa Rica,
Marc

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Marie
Marie 10. August 2017 - 16:53

Hey Marc,

mit der Nachhaltigkeit sprichst du einen wichtigen Punkt an! Es ist natürlich auch niemandem geholfen, wenn man die Viertel komplett meidet und dann der Tourismus, als eine wichtige legale Einnahmequelle, wegfällt. Hier ist natürlich ein reflektiertes Handeln und etwas Rechercheaufwand von Seiten der Touristen gefordert, denn nicht immer ist es ganz so einfach herauszufinden, ob eine Tour tatsächlich den Bewohnern zu Gute kommt, oder ob das nur propagiert wird.

Schön, dass wir einen ähnlichen Blick auf das Thema haben und du mit uns deine Perspektive aus Costa Rica geteilt hast.
Pura vida!
Marie

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Willy 4. Februar 2019 - 16:48

Hi Marie.
Ich war vor wenigen Wochen in Medellin und dabei auch in der Comuna 13.
Es ist dort viel passiert, um den Stadtteil friedlich zu gestalten und den Bewohnern Möglichkeiten zu bieten voran zu kommen. Ich hatte schon den Eindruck, dass die Bewohner vom Tourismus etwas haben, Lokale, Handcrafts, Streetfood findet man an vielen Ecken. Klar ist, dass viele Bewohner von den Militäraktionen immer noch wie paralysiert sind und sich nicht in Sicherheit wiegen. Trotzdem ist das Fenster des Tourismus jetzt einen Spalt weit offen und gehört auch genutzt. Dass nicht jeder der Einwohner etwas davon hat, ist auf der ganzen Welt so und wenn auch nicht positiv, so doch auch nicht auszurotten. Es haben aber auch die lokalen Initiativen nichts davon wenn wir Touristen fern bleiben.
Noch zur Sicherheitslage: wir waren alle schon in Städten wie Paris, London, usw. hier wurde genauso gebombt wie in Medellin, Bogota, Kairo, Tel Aviv, usw. nur verdrängen wir unsere eigene Misslichkeit und Schulen auf die anderen.
ABER: vielen Dank für deinen Bericht.
Willy

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Chris
Chris 4. Februar 2019 - 19:39

Hallo Willy,

vielen lieben Dank für deinen umfangreichen Kommentar!

Du hast natürlich vollkommen recht, dass ein Wandel nur langsam funktionieren kann und nicht immer alle davon profitieren können. Wir denken auch, dass die Touristen den Einwohnern eine zusätzliche Option ermöglichen, ihr Geld abseits von Gangkriminalität zu verdienen und das finden wir gut.

Wir hoffen jedenfalls sehr, dass Medellín und vor allem die Comuna 13 an diesem Wandel festhalten und weiterhin ein Vorbild für viele andere Städte auf der Welt sein werden.

Liebe Grüße
Chris

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Stefan 24. Februar 2019 - 18:47

Ich finde deine kritische Selbstreflektion auch gut. Wir waren letzte Woche in der Communa 13 und ich kam mir anfangs auch komisch vor. Als reicher, deutscher, weißer Mann in dieses Armenviertel zu gehen, wie in einen Zoo. Aber nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass es dem Viertel hier wirklich gut tut. Die Guides leben alle selbst in dem Viertel, wir haben in kleinen Läden in dem Viertel Essen, Eis und Getränke konsumiert und so fließt unser Geld direkt in die Gesellschaft des Viertels. Da ich selbst aus Berlin komme und wir dort in manchen Kiezen auch das Problem mit zu viel Tourismus kennen, dachte ich auch darüber nach. Aber ich glaube, bisher ist der Tourismus in der Communa noch ein positiver Motor für Veränderungen und bringt eben neue, legale Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung dort.

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Marie
Marie 24. Februar 2019 - 19:34

Hey Stefan,

ich hatte einen ganz ähnlichen Eindruck. Man sollte eben darauf achten, dass das Geld wirklich den Bewohnern zu Gute kommt. Das ist manchmal gar nicht so einfach herauszufinden. Worüber habt ihr denn eure Tour organisiert?

Liebe Grüße
Marie

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Oliver Koch 8. März 2020 - 3:16

Hi Marie,
ja natürlich ist so eine Tour moralisch vertretbar- ich denke gerade hier kann man die Geschichte von Medellin authentisch erleben.
Die Entwicklung dort ist rasant, es kommen immer mehr Menschen dorthin, entsprechend auch mehr Händler, zwischen 2018 und heute ist der Unterschied gravierend. Ich hoffe die Comuna 13 wird nicht zukünftig kommerziell immer mehr ausgenutzt. Geht dort hin und schaut es euch an- das geht prima auch auf eigene Faust.

Gruß Oliver

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Marie
Marie 12. März 2020 - 8:50

Hey Oliver,

lieben Dank für deine Einschätzung. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Comuna seit unserem Besuch nochmals stark gewandelt hat. Bei einem Besuch finde ich aber trotzdem, dass man sich überlegen sollte, warum man überhaupt hin möchte und darauf achtet auch etwas zurückzugeben. Sei es in Form einer Tour, die die Einheimischen unterstützt oder indem man dort etwas von den Anwohnern kauft.

Liebe Grüße
Marie

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